Montag, 22. Dezember 2014

Oh Tannenbaum - Der Weihnachtspost -

Noch zwei Tage, dann ist Heiligabend und das HamburgerAllerlei wird ihn auch in diesem Jahr schmücken, den Weihnachtsbaum.

Noch Mitte November konnte ich mir vieles vorstellen, nur eines nicht, Weihnachten und den dazugehörigen Dekoterror. Baum kaufen, irgendwie in den Christbaumständer zwängen, den meist untauglichen Versuch unternehmen, den Baum irgendwie gerade hinzustellen, die Weihnachtsdeko im völlig überfüllten Abstellraum suchen und mit Glück finden, Lichterkette entwirren, lästige Häkchen an den Kugeln, Engeln und sonstigem Weihnachtsbaumgedöns anbringen und zu guter Letzt den Baum schmücken. Nee, dieses Jahr bestimmt nicht!!

Die Tage verstrichen, es ging auf Ende November zu und was soll ich sagen, ich musste dann natürlich doch ganz kurz mal zu IKEA und gucken, was es dort in diesem Jahr für Weihnachtsdeko gibt. Ihr ahnt es. Natürlich habe ich dann pünktlich zum ersten Advent doch ein Adventsgesteck aufgestellt und so ein büschen weihnachtliche Deko in der Wohnung verteilt. Der Zwang zur Jahresenddeko ist in meinem im kulturellen Langzeitgedächtnis offensichtlich doch so stark verankert, dass ich dekorieren muss. Ist ja doch auch immer wieder schön.




Und wenn man dann schon vier Wochen lang auf die Adventsdeko geschaut hat, kann man das Fest auch mit Anstand zu Ende bringen und einen Weihnachtsbaum aufstellen, ist ja schließlich eine gute alte Tradition.

1419 tauchte der Vorgänger unseres nadelnden Freundes erstmals auf, der weihnachtliche Gabenbaum. Die Bäckerzunft in Freiburg stellte für die Armen im Heilg-Geist-Spital einen Gabenbaum auf. In der Bremer Zunftchronik von 1570 wird das „Dattelbäumchen“ erwähnt, eine kleine Tanne, geschmückt mit Äpfeln, Nüssen, Datteln, Brezen und Papierblumen, die die Kinder der Zunftgenossen am 6. Januar abschütteln durften. Im Laufe der Zeit hielt der Weihnachtsbaum dann Einzug in die guten Stuben.„Auff Weihnachten richtet man Dannebäum zu Straßburg in der Stuben auf, daran henckett man rosen aus vielfarbigem Papier geschnitten, Äpfel, Oblaten, Zischgold, Zucker etc….“, heißt es in einem Dokument aus dem Jahre 1604. Unser grüner Freund machte sich also im 17. und 18. Jahrhundert vom Elsass aus auf den Weg in die Wohnzimmer, wobei der Brauch zunächst fast ausschließlich vom Adel gepflegt wurde. Erst im ersten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts schmückte auch das gehobene Bürgertum seine Häuser mit einem Weihnachtsbaum.

Ob ein Weihnachtsbaum aufgestellt wurde, war dabei sicherlich eine Frage der Ehre, vor allem aber eine Frage der Konfession. Protestanten hatten einen Weihnachtsbaum, Katholiken eine Krippe.

Zu dem deutschen Festtagssymbol machte ihn, Ironie des Schicksals, der Deutsch-Französiche Krieg von 1870/1871. Am Heiligen Abend des Jahres 1870 ließ die Heeresleitung in Quartieren, Unterständen und Lazaretten Christbäume aufstellen. Das kam offensichtlich gut an. Die heimkehrenden Soldaten führten den Weihnachtsbaum in ihren Familien ein und mit seiner darauf folgenden weiteren Verbreitung wurde er vom protestantischen Festtagsgehölz zum konfessionsübergreifenden Jahresendgrün.

Heute werden in Deutschland roundabout 29 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. 10 Prozent davon werden importiert, vor allem aus Dänemark, aber auch aus Ungarn, Österreich, Polen und Tschechien.Da man 29 Millionen Tannenbäume nicht im Wald schlagen kann, stammt der allergrößte Teil aus Weihnachtsbaumkulturen. Nur etwa 15 Prozent aller in Deutschland gehandelten Weihnachtsbäume werden noch von Waldbetrieben verkauft. Aber auch diese Bäume stammen häufig nicht direkt aus dem Wald, sondern wachsen auf besonders dafür vorgesehenen Flächen (z. B. auf durch den Wald führenden Trassen für Hochspannungsleitungen oder Gas-Pipelines) oder auf zum Forstbetrieb gehörenden Landwirtschaftsflächen.

Dieser Hochleistungslandwirtschaft verdanken wir leider nicht nur gerade gewachsene, super grüne kaum nadelnde Bäume, sondern vor allem auch den Einsatz von Giften und Dünger und damit die Belastung von Böden sowie von Grund- und Oberflächengewässern.

Ein konventionell angebauter Weihnachtsbaum kam daher für das HamburgerAllerlei nicht infrage. Wer wie wir beim Feldversuch kein Gift und keinen Dünger einsetzt und Sellerie und Möhren freundschaftlich mit den Wühlmäusen teilt, der holt sich einen Baum aus einer anerkannte ökologischen Weihnachtsbaumkultur ins Wohnzimmer.

Also auf in den Forst Klövensteen, wo es wie jedes Jahr einen Weihnachtsbaumverkauf gibt und wo man Bäume mit dem FSC-Gütezeichen kaufen kann.
 

Das FSC-Gütezeichen (Zertifikat des Forest Stewardship Council) ist ein internationales Gütesiegel. FSC steht für eine umweltgerechte, sozial verträgliche und wirtschaftlich tragfähige Waldnutzung.  FSC wurde nach dem Umweltgipfel von Rio 1993 gegründet und folgt den Empfehlungen der Agenda 21. Nach der Agende 21 sollen bei Entscheidungen über Landnutzungsfragen alle Gruppierungen mit ökonomischen, sozialen und ökologischen Interessen beteiligt und ihre Interessen berücksichtigt werden. FSC ist zwar kein Öko-Siegel, doch wird es weltweit von den meisten Umweltorganisationen als Mindeststandard einer verantwortbaren Forstwirtschaft akzeptiert. Pestizidfreiheit ist beim FSC-Weihnachtsbaum garantiert.

Hoffentlich müssen wir an Heiligabend nicht sozialpolitische Themen mit unserem Ök-Bäumchen diskutieren! Würde sich aber lohnen, denn richtig schön ist er und richtig schön war auch der Ausflug in den Forst Klövensteen mit anschließendem Glühweingeschlabber und Bratwurstgemümmel.






Und wenn wir schon beim Thema Essen sind, die

Feldküche hat geöffnet!

Es gibt, ganz passend zum Weihnachtsbaum, einen




Was man braucht

250 gr Weizenmehl,
125 gr Quark,
200 gr Zucker,
125 gr Butter
1 Ei,
75 gr gemahlenen Mandeln,
75 gr Rosinen,
25 gr Orangeat,
25 gr Zitronat,
2 EL Rum,
1 Prise Salz,
1 Tl Zimt,
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss,
1TL Orangenschalen fein gerieben,
1 TL Zitronenschale fein gerieben,
1/2 Tütchen Backpulver  

50 gr Butter
5 EL Puderzucker

Wie man es macht

Rosinen, Orangeat und Zitronat in 2 EL Rum einweichen. 

Mehl mit dem Backpulver mischen. Zucker mit dem Ei, einer Prise Salz schaumig schlagen. Butter in kleinen Stücken hinzugeben und kurz aufschlagen. Gewürze und das Mehl mit dem Backpulver dazugeben und auf mittlerer Stufe kurz miteinander kurz verkneten. Den Quark, die Zitronen- und Orangenschale, die geriebenen Mandeln und die eingelegten Früchte mit dem Rum hinzugeben und alles zu einem homogenen Teig verkneten. 

Den Backofen auf 180° C vorheizen. Den Teig zu einem Laib formen, auf  ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und 30-40 Minuten backen. 

Die 50 gr Butter schmelzen lassen. 

Stollen aus dem Ofen nehmen, noch warm mit flüssiger Butter bestreichen und mit Puderzucker bestäuben. 







So, das war wahrscheinlich der letzte Post für dieses Jahr.

Was noch bleibt, ist dies!

Frohe, tolle, besinnliche oder turbulende, 

stille oder schrille, einfach genau

die Weihnachten

die Ihr haben möchtet,

wünschen Euch

Kerstin 

Doris 

und

Hund Emma.

Feiert mit Euren Lieben und lasst Euch reich beschenken. 

Rutscht gut in das neue Jahr und schaut auch in 2015 wieder vorbei, beim 

HamburgerAllerlei!!!





Donnerstag, 11. Dezember 2014

Christmas Lights

Es ist nicht zu übersehen, in zwei Wochen ist Weihnachten und das Fest wirft nicht seinen Schatten, sondern wunderschöne Lichter voraus. Dazu gleich mehr.

Erst einmal aber drehen wir die Lostrommel, greifen hinein, und siehe da, mit einem tollen neuen Halsband kann sich bald die Hundedame von Caroline schmücken.

Herzlichen Glückwunsch Caroline!
Deine Hundedame und Du, ihr seid die
Gewinner des 3. Türchens beim
Advent-Blogging 2014!

Und nun zurück zu den Lichtern unserer Stadt.

Hamburg hat sich herausgeputzt. Weihnachten kann kommen, das haben Hund Emma und ich beim letzten Spaziergang am Hafen festgestellt.



Im Winter gehen Hund Emma und ich gern am Hafen entlang nach Hause. Eine schöne und für Hund Emma immer wieder aufregende Gassistrecke durch die Neustadt mit den vielen Einkaufspassagen,



vorbei an Hamburgs Wahrzeichen, dem Michel, durch das Portugiesenviertel hinunter zu den Landungsbrücken, über den Fischmarkt,


entlang der Großen Elbstraße bis nach Ottensen.


Anders als in meinem und Hund Emmas Lieblings-Park, dem Jenischpark, ist diese Gassistrecke gut beleuchtet und jetzt kurz vor Weihnachten schön geschmückt. Das lässt richtige Weihnachtsstimmung aufkommen.

Wenn Ihr vor Weihnachten in Hamburg seid, lohnt sich der Spaziergang wirklich sehr, auch ohne Hund. 

Ein langer Spaziergang macht Hunger. Also schnell in die

Feldküche!

Heute gibt es

Kalbsbäckchen mit
Polenta



Was man braucht:

Für 4 Personen

Für die Kalbsbäckchen

2 kg Kalbbäckchen - beim Metzger vorbestellen -
Öl
Salz, Pfeffer,
500 ml Rotwein
250 ml Balsamico-Essig
1 Bund Suppengrün
1 Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Tomate
2 Chilischoten

Für die Polenta

250 ml Hühner- oder Gemüsefond
250 ml Milch
125 gr Polenta
30 gr Emmentaler
30 gr Butter
2 Eigelb
Salz, Pfeffer
1 EL Butter

 


Wie man es macht

Kalbsbäckchen

Die Kalbsbäckchen von Sehnen und äußerem Fett befreien. Sehr heiß in Öl anbraten, salzen und pfeffern. In einen Plastikbehälter geben und mit dem Wein und dem Balsamico-Essig marinieren. 

Suppengemüse putzen in Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, Zwiebel in grobe Würfel schneiden, Knoblauch hacken. Alles in der Pfanne anrösten. Tomaten waschen und in Würfel schneiden. Chili in Ringe schneiden. Gemüse, Zwiebel, Knoblauch, Tomate und Chili zu den Kalbsbäckchen geben. 

Über Nacht marinieren lassen. 

Fleisch aus der Marinade nehmen. Marinade mit dem Gemüse in einer tiefen Pfanne oder einem Bräter erhitzen. Fleisch wieder dazugeben und bei mittlerer Hitze ca 2,5 Stunden sanft schmoren lassen. Fleisch herausnehmen. Soße durch ein Sieb gießen, Gemüse wegschmeißen. Soße einkochen und mit einem EL sehr kalter Butter abbinden und abschmecken. Fleisch bis zum Servieren wieder in die Soße geben. 

Polenta

Fond und Milch aufkochen. Polenta unter ständigem Rühren langsam einrieseln lassen.4 Minuten unter ständigem Rühren quellen lassen. Butter, Käse und Eigelbe unterrühren. Salzen und pfeffern. Auflaufform ausfetten Polenta einfüllen und im Ofen bei 180 ° C 35 Minuten backen. 

Fleisch aus der Soße nehmen. Gegen die Faser in Scheiben schneiden. Polenta ebenfalls in Scheiben schneiden. Fleisch und Polenta auf einem Teller anrichten. Soße über das Fleisch geben. 

Lecker, lecker, lecker!!!




Dienstag, 9. Dezember 2014

Das war das Jahr

Nun ist es fast vorbei, unser und Euer erstes Jahr mit dem HamburgerAllerlei und dem Feldversuch. 

Zeit für einen Jahresrückblick, die Auswertung des Feldversuchs 2014 und Zeit für viele Bilder, die es im Jahr 2014 zunächst nicht in den Recall und schon mal gar nicht auf den Blog geschafft haben, die wir Euch aber nun zum Jahresende doch nicht vorenthalten wollen.

Vor allem wollen wir Euch aber nicht vorenthalten, wer der Gewinner unseres

Advent-Bloggin 2014
 Gewinnspiel 

ist: Trommelwirbel, Licht aus, Spot an, jaaaaaaaaaaa:

Es ist

Nicole G!

Herzlichen Glückwunsch liebe Nicole!     

Allen anderen Teilnehmern, Followern, Lesern und Freunden des HamburgerAllerlei vielen, vielen, vielen Dank, dass Ihr mitgemacht, unseren Post kommentiert, zu unseren Followern geworden seid und unsere Facebook-Fanpage geliked habt. Wir haben uns so sehr über Eure Kommentare und das Lob für unsere Winter-Wonder-Land-Box gefreut. Bleibt uns auch in 2015 gewogen, wir freuen uns schon auf das kommende Jahr.

Und nun, meine Damen und Herren, der Jahresrückblick auf den

Feldversuch 2014

 

 

Schon im November 2013 gab es erste Vorüberlegungen für den Feldversuch 2014. Doris bekam das Feld von mir zum Geburtstag geschenkt und die Planung begann. 

Was wird wo gepflanzt und noch wichtiger, was soll überhaupt gepflanzt werden? Ziehen wir Pflanzen vor oder säen wir nur direkt aus? Ob wohl überhaupt etwas wachsen wird? 

Bis März 2014 hatten wir genügend Zeit, uns diese Fragen immer wieder zustellen, nicht wirklich Antworten darauf zu finden aber sehr, sehr viele Tütchen mit Samen zu kaufen und einen Lageplan für das Feld zu zeichnen der dann, ihr ahnt es schon, nett aussah, aber nicht wirklich umgesetzt wurde, weil wir immer mal wieder die gesamte Planung umgestoßen haben, weil wir dringend auch noch dies und jenes pflanzen mussten.



Mit dem 16. März 2014 kam dann endlich der Tag, an dem der Feldversuch von der Planungs- in die Umsetzungsphase trat.

Die Felder wurden übergeben und es ging los.

Vor uns lag viel graue Erde und noch mehr Arbeit. Waren wir zunächst davon ausgegangen, dass wir die Samen einfach so in die Erde legen, angießen und dann wachsen sehen könnten, machte uns unser Freund und Feldnachbar Klaus am zweiten Wochenende des Feldversuchs darauf aufmerksam, dass der liebe Feldgott vor die Aussaat das Umgraben gestellt hat und wir ohne ausreichende Vorbereitung des Feldes wohl eher nichts ernten würden.

Oh!!! Na, wenn das so ist, dann wollen wir mal umgraben.



Brav wurde das Feld umgegraben, in kleine Parzellen unterteilt und los ging es mit der Aussaat.




März und April waren die Monate, in denen wir unglaublich viel ausgesät und gesetzt haben. Mitte April hatten wir bereits

Pastinaken, Kerbel, Zuckererbsen, Palerbsen, Knoblauch, Erdbeeren, Rote Rüben, Spinat, Pflücksalat, Möhren, Fenchel, Rosenkohl, Kartoffeln, Petersilie, Melisse, Oregano, Brokkoli, Kohlrabi, Zwiebeln, Lauch und Knollensellerie

ausgesät bzw. als Jungpflanzen gesetzt. Wir waren stolz auf jeden Keim, der sich zeigte.

Da wir aufgrund mangelnder Sorgfalt und gärtnerischen Überschwangs nach anfänglicher strikter Planbefolgung dazu übergingen, mal da und mal dort noch ein paar Samen in die Erde zu stecken, verloren wir recht schnell den Überblick über die Feldfrüchte und darüber, wo denn nun was wachsen sollte. Es stellte sich somit sehr bald heraus, dass so manch ein umjubelter Keim leider ein Keim einer der verhassten wild wuchernden und unerwünschten Zuckerrüben war, der dann radikal wieder entfernt werden musste. 

Mit dem Erfolg kommen ja bekanntlich die Neider. Bei uns kamen mit den ersten Erfolgen die Fresser. Wer auch immer es war, er, sie oder es fraß bis Ende April 2014 sämtliche Brokkoli- und Kohlrabisetzlinge und auch die sich zaghaft zeigenden ersten Spinatblätter waren beliebt. Doch noch hatte keiner die Absicht, einen Zaun zu errichten. Mitte Mai waren wir mit unserer Geduld dann jedoch am Ende und rüsteten auf. Ein Teil des Feldes wurde mit Kaninchendraht eingezäunt und gegen die Mitfresser gesichert.





Und dann ging alles recht schnell und die Feldfrüchte machten sich zügig auf den Weg in die Saison 2014. Schon sehr bald brauchten wir Rankhilfen für die Erbsen, die wir dank Hund Emmas Hilfe schnell fanden.


Die Kartoffeln begannen ihr erstes Grün zu präsentieren, der Salat, die Erbsen, die Zwiebeln, der Spinat, die Rote Bete, die Pastinaken und die Kräuter wuchsen, Kohlrabi und Brokkoli erholten sich.
Wir säten Mangold und Zucchini aus, pflanzten Tomaten. Anfang Juni 2014 konnten wir die erste Ernte einbringen: Pflücksalat! Noch ahnten wir nicht, dass wir sehr, sehr, sehr viel Salat ernten würden, und fotografierten quasi jedes einzelne Blatt.


Dann ging es für drei Wochen nach Südfrankreich, in die Ferien mit Madame Emma. Kurz vorher säten wir noch die Zucchini aus und pflanzten die ersten Kürbispflänzchen ein.

Das Feld nutzte unsere fast vierwöchige Abwesenheit dafür, zu wachsen, wie es wollte und produzierte vor allem eines, Unkraut in Massen! Aber kein Grund zur Klage, jetzt im Juli 2014 ging es richtig los mit der Ernte. Spinat, Pflücksalat, Eisbergsalat, Kohlrabi, Erbsen, Zuckerschoten, Erdbeeren, Zwiebeln, Petersilie, Dill und Minze konnten die stolzen Feld-Damen in den Erntekorb legen. Selten hat mich der Anblick von Gemüse so begeistert.




Die Zucchini und die ersten Kürbisse wuchsen wie wild und Ende Juli 2014 ernteten wir die ersten Kartoffeln, Zwiebeln, Basilikum und Salat, Salat, Salat, Salat, Salat, Salat !!!! Dort wo die Kartoffeln gingen, folgten ihnen Ende Juli 2014 die nächsten Kürbispflänzchen und Rauke.





Auf die Salatschwemme folgten im August die Zucchini- und die Raukeschwemme. Neben Zucchini konnten wir die Rote Bete ernten, die sich nach zwischenzeitlichem Wachstumsstillstand gut erholt hatte. Wir holten regelmäßig Kartoffeln aus dem Boden, ernteten Lauch und das, was die hinterlistigen Feldmäuse vom Knollensellerie und den Möhren übrig gelassen hatten. Listige braune Nagetiere! Das Möhrengrün und die Blätter vom Knollensellerie sahen super aus, grün und unversehrt. Nur leider hatten die braunen Nager fast sämtliche Knollen des Selleries und eine beträchtliche Anzahl der Möhren mal schön von unten abgefressen. Da hilft dann auch kein Kaninchendraht.

Hund Emma bemühte sich zwar, die Mäuse auszubuddeln, war aber effektiv uneffektiv und schaute den über das Feld flitzenden Mäusen nur verdutzt hinterher oder schlief gelangweilt ein. Erlegt hat sie keine, gar keine.




Mitte August waren alle Kartoffeln vom Feld und wir pflanzten die Grünkohlsetzlinge aus. Der zuvor ausgesäte Grünkohl hatte erste Pflänzchen hervorgebracht, war aber unseren altbekannten Mitfressern zum Opfer gefallen. Das gleiche Schicksal hatte die Blumenkohl- und Rosenkohlpflänzchen ereilt, ratzekatze aufgefressen.




Im September beschenkte uns das Feld noch immer mit Zucchini. Der Mangold hatte - nachdem wir die 2,50 Meter hohen Sonnenblumen, die ihn verschatteten, gefällt hatten - Mitte September endlich eine Größe erreicht, die zum Ernten inspirierte und wir holten die ersten Pastinaken aus dem Boden. Die zweite Aussaat vom Spinat wurde Anfang Oktober geerntet, die letzten Möhren aus dem Boden gezogen, wir sagten Adieu zur Roten Bete, ernteten unverdrossen Rauke und leider keine Tomaten. Sämtliche Tomaten sind an den Sträuchern verfault. Ich hätte heulen können. Sie sahen so toll aus, sind aber innerhalb einer Woche alle verfault. Ich bin etwas ratlos und hoffe wir schaffen es, die Tomaten in der Saison 2015 durchzubringen.




Schön war das, zu ernten, zu riechen und zu schmecken, was man vor einem halben Jahr als kleinen Samen in die Erde gesteckt hatte und was nun tatsächlich zu einer richtigen Feldfrucht geworden war.  Und da man aufhören soll, wenn es am schönsten ist, war am 3. November 2014 Schluss mit dem Feld.

Der Kohlrabizwinger wurde abgebaut. Der Grünkohl wurde geerntet, in mehreren Tüten des großen schwedischen Möbelhauses abtransportiert, gewaschen, geschnitten und eingefroren. Die Waage zeigte am Ende des Tages 6,34 kg!!!



Und damit war er vorbei, der Feldversuch 2014.

Fazit

Freunde, Familie und auch wir hatten am Beginn des Feldversuchs durchaus Zweifel, ob zwei absolute Greenhorns irgendwas aus dem Boden holen würden, was man essen kann. Aber siehe da, der Feldversuch 2014 ist geglückt. Wir haben reichlich geerntet, hatten viel Spaß und haben in unserem ersten Jahr viel gelernt.

Es gab vier Totalausfälle: Blumenkohl, Rosenkohl, Fenchel, Tomaten.

Es gab einige "Ernterekorde": Salat in allen Formen, Zucchini, Kürbis, Grünkohl, Minze und Rauke.

Wir haben gelernt, dass man das Feld am Anfang sehr sorgfältig umgraben und den Boden sehr gut lockern muss. In den Bereichen, in denen wir das gemacht haben, wuchs alles gut. Dort, wo uns der Umgrabe-Elan schon etwas verlassen hatte, war der Boden sehr viel härter und die Erträge deutlich schlechter. Daher sollte man mit der Aussaat und dem Pflanzen bis Anfang April warten und das Feld vorher gut vorbereiten.
 
Pflanzabstände muss man unbedingt einhalten, sonst hat man zwar ein hübsches grünes Feld, die Feldfrüchte aber sind klein und verwachsen. Sät man direkt auf dem Feld aus, darf die Saat nicht tief in den Boden gelegt werden, da der Boden sehr schwer ist, und die Saat gar nicht oder nur sehr kümmerlich aufgeht. Kohl und kohlartiges Gemüse wie Brokkoli können zwar direkt auf dem Feld gesät werden, haben aber erheblich viele Fressfreunde und überstehen daher ungeschützt nicht. Besser ist es Kohl als Jungpflanze zu setzen und diese durch einen Zaun oder durch eine geeignete Abdeckung zu schützen, bis er so robust ist, dass er das eine oder andere Blatt verlieren kann, ohne einzugehen.
Zwiebeln und Knoblauch müssen tatsächlich so lange im Boden bleiben, bis die grünen Blätter abgestorben und vertrocknet sind. Erntet man die Zwiebeln zu früh, sind sie viel zu klein.

Tomaten überstehen den norddeutschen Sommer nur, wenn man sie rechtzeitig gegen Regen schützt. Wie gesagt, unsere schönen Tomaten sind alle restlos verfault, da wir glaubten, der Sommer 2014 sei doch eigentlich gar nicht so schlecht.

Sonnenblumen sind wunderschön, werfen aber ab ca. 2 Metern Höhe erheblichen Schatten und sollten daher nicht mitten auf dem Feld stehen. Der Mangold mochte den Sonnenblumen-Schatten gar nicht. 

Jedes Blättchen Minze, dass im Jahr 2015 irgendwo auf dem Feld durch den Boden stößt und das wir nicht übersehen, wird ausgerupft werden. Minze wächst überall, auch wenn man sie gar nicht ausgesät hat, ist unverwüstlich, und wenn man nicht aufpasst, erobert die Minze das gesamte Feld. Aber keine Angst, wir werden ganz sicher irgendwo eine Minzpflanze übersehen. Geht gar nicht anders!

Fazit vom Fazit!

Viel Spaß gehabt, viel gelernt, viel geerntet, auf den Geschmack gekommen!




2015 geht der Feldversuch
in die 2. Runde
mit einem doppelt so großen
Feld!!!!





Mittwoch, 3. Dezember 2014

Und noch ein Türchen - Advent Blogging 2014 das 3. Türchen



Huups, das 3. Türchen des Adventskalender
vom
 klemmt!

Hinter dem Türchen sollte heute eigentlich ein anderer Blogger
ein Gewinnspiel für Euch starten, doch
leider ist er uns abhandengekommen. 

Aber wir
 haben das 3. Türchen doch noch öffnen können 
und das HamburgerAllerlei startet für Euch
 noch einmal ein Gewinnspiel.

Das HamburgerAllerlei
 verschönert allen zwei und vierbeinigen
Lesern die Adventszeit mit einem weiteren
 bunten, handgefertigten HamburgerAllerlei-Halsband



(Modell und Größe wählt der Gewinner),


In die Lostrommel vom HamburgerAllerlei kommt, wer ab heute bis zum
10. Dezember 2014

hier einen Kommentar hinterläst
mit einem Los,

Follower vom HamburgerAllerlei wird
mit einem weiteren Los für das Halsband,

wer dem HamburgerAllerlei auf Bloglovin folgt
mit einem weiteren Los für das Halsband

die Facebook-Fanpage vom HamburgerAllerlei abonniert
mit einem weiteren Los für das Halsband.


Am 11. Dezember 2014 werden wir den Gewinner ziehen und per Mail benachrichtigen.

Stellt also sicher, dass wir Euch per Mail erreichen können. 
Wer mag, schickt seine Mailanschrift
an
ke.pr.0314@gmail.com .

Der Gewinner bekommt das Halsband per Post zugeschickt.

An der Verlosung kann jeder teilnehmen, der das 18. Lebensjahr vollendet hat.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wer das Glück noch einmal herausfordern möchte, der öffnet

am 04. Dezember 2014 das Türchen in
Julchens rosa Traumwelt

am 05. Dezember 2014  bei
LIFEcatcher

 oder er öffnet noch einmal das Türchen vom
02. Dezember 2014 bei 
Ivi´s Welt

Viel Glück und eine wunderschöne Adventszeit wünscht das
HamburgerAllerlei.






Montag, 1. Dezember 2014

Macht auf das 1. Türchen - Advent Blogging 2014 -





Heute ist es soweit! 
Advent Blogging 2014 öffnet das 1. Türchen und 
startet mit dem HamburgerAllerlei in 24 tolle Tage mit 24 tollen Gewinnen. 

Gewinnt bei uns die Winter-Wonderland-Box mit schönen Dingen,
 die Mensch und Hund für den perfekten Wintersparziergang
 und einen leckeren Adventsonntag brauchen:

Eine kuschelige, handgestickte HamburgerAllerlei-Mütze
für Frauchen,





ein buntes, handgefertigtes HamburgerAllerlei-Halsband
für den Hund 
(Modell und Größe wählt der Gewinner),



 
ein Fläschen
HamburgerAllerlei-Lavendelsirup
(wird für den Gewinner frisch hergestellt),






  einmal HamburgerAllerlei-Pesto
mit Ruccola vom Feld
(wird für den Gewinner frisch hergestellt),




einen HamburgerAllerlei-Kürbis
vom Feld.





In die Lostrommel kommt, wer ab heute bis zum
08. Dezember 2014

hier einen Kommentar hinterläst
mit einem Los,

unser Follower wird
mit einem weiteren Los,

wer uns auf Bloglovin folgt
mit einem weiteren Los

unsere Facebook-Fanpage abonniert
mit einem weiteren Los 


Am 09. Dezember 2014 werden wir den Gewinner ziehen und per Mail benachrichtigen.

Stellt also sicher, dass wir Euch per Mail erreichen können. 
Wer mag, schickt seine Mailanschrift
an
ke.pr.0314@gmail.com .

Der Gewinner bekommt die Winter-Wonderland-Box per Post zugeschickt.

An der Verlosung kann jeder teilnehmen, der das 18. Lebensjahr vollendet hat.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wer das Glück noch einmal herausfordern möchte, der öffnet
am 02. Dezember 2014 das Türchen in
Ivi´s Welt
oder
am 03. Dezember 2014  bei
zuvieloxo.

Viel Glück und eine wunderschöne Adventszeit wünscht das
HamburgerAllerlei

Sonntag, 23. November 2014

Advent Blogging

Ja is´ denn heut´ scho´ Weihnachten?

Nein heute nicht und morgen nicht
und übermorgen auch noch nicht.

Am nächsten Sonntag aber, da geht es ganz dolle los mit der
Vorweihnachtszeit

Am nächsten Sonntag ist 1. Advent und am 
Montag ist der 1. Dezember.

Was macht man am 1. Dezember?

Richtig, man öffnet das 1. Türchen vom Adventskalender.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24

Das HamburgerAllerlei ist mit dabei und
hat gleich hinter dem 1. Türchen Allerlei aus
Hamburg für Euch versteckt. 

Schaut am 1. Dezember bei uns und vorher auf
der Advent-Blogging Facebook-Fanseite  und
unserer neuen HamburgerAllerlei Facebook-Fanseite vorbei!

Wer uns abonniert oder liked,
der kann nichts verpassen.

 Euer HamburgerAllerlei




Samstag, 22. November 2014

London Calling Teil 3 - Grünes London - London für Urban-Gardeners -

London ist - auch wenn man es kaum glauben mag - grün.

Sehr grün ist es, wenn man wie ich seit dem Beginn des Feld-Versuchs nicht anders kann, als jedem Gartencenter einen Besuch abzustatten und jedem auch noch so kleinen Hinweis auf ein Urban-Gardening Projekt nachzugehen. 

Grünes London


Der Feldversuch brachte mich so an zwei Sehnsuchtsorte. In ein wunderschönen königlichen Küchengarten und in die zauberhaften Petersham Nurseries, das Gartencenter meiner Träume.


The Kitchen Garden

Hampton Court Palace

 

 

 


Urban-Gardening royal, das ist The Kitchen Garden in den Gärten des Hampton Court Palace. 

The Kitchen Garden wurde 1689 für König William III. und Köngin Mary II. auf dem ehemaligen Tunierplatz des Hampton Court Palace angelegt. Als Königin Viktoria an die Macht kam, ließ sie alle Küchengärten zusammenlegen und verlegte sie nach Windsor Castle. Das Gelände des Kitchen Garden wurde dann für viele Jahre für den kommeziellen Gemüseanbau verpachtet, bis es in den 1930iger Jahren geschlossen und wieder als normale Gartenfläche in den Hampton Court Palace Garden integriert wurde.

The Kitchen Garden wird nun wieder zu eben einem solchen Küchengarten gemacht. Seit Anfang 2014 wird auf den nach historischen Vorlagen angelegten Beeten wieder Gemüse angebaut und jeder kann The Kitchen Garden besuchen. Er liegt im öffentlichen Teil des Hampton Court Palace Garden und auch der interessierte Hund darf an all dem schönen Gemüse und den Salaten schnuppern.




Der Kitchen Garden ist eine Pracht. Wer unser Feld gesehen hat, der weiß was ich meine. Ist uns nur mit Mühe gelungen, die Feldfrüchte irgendwie in Reih und Glied wachsen zu lassen, wächst hier alles dort wo es soll und sieht aus wie gemalt: diverse Sorten Grünkohl, prächtigster Mangold, Chillis und vieles mehr.

Immer Freitags kann man das Gemüse aus dem Garten direkt vor Ort kaufen.

Wenn Ihr Euch für urbanen Gemüseanbau interessiert und in der Gegend seid, unbedingt anschauen!
 













Noch schöner als den Kitchen Garden finde ich aber die


Petersham Nurseries

 



Kennt Ihr das? Ihr kommt an einen Ort und habt sofort das Gefühl, ja, genau das ist der Ort, an den ich immer wollte. Der Ort, von dem ich mir immer vorgestellt habe, dass es ihn vielleicht gibt, der in meinen Vorstellungen aber immer zu perfekt war um in der Realität existieren zu können.

Und doch gibt es ihn, es sind die Petersham Nurseries.

The Petersham Nurseries in Petersham/Richmond sind die zauberhafteste Kombination aus Gärtnerei, Teehaus, Restaurant und Interior-Shop, die ich bis jetzt gesehen habe. Mehrere alte Gewäschhäuser, durch die man schlendern, alles anschauen, kaufen und anschließend Tee trinken oder etwas Feines essen kann. Gärtnerei, Shops, Restaurant und Café alles ist perfekt unperfekt gestylt. Man bekommt leckeren Kuchen, guten Tee, schöne Produkte, findet eine tolle Auswahl an Pflanzen, Samen und Gartengeräten und genießt einen sehr netten Service. Sogar Hund Emma durfte mit in das Café, in London eine Seltenheit.

Die Familie Boglione zog 1997 in das Petersham House und erwarb im Jahre 2000 die benachbarten vom Verfall und von Immobilien-Spekulanten bedrohte Gärtnerei und Baumschule, Petersham Nurseries, die sie mit viel Liebe renovierten und in 2004 als Kombi aus Gärtnerei, Baumschule, Café, Restaurant und Interiors-Shop neu eröffneten.

Good Job!!!

Man kann in den Petersham Nurseries aber nicht nur toll shoppen und gut essen. Es werden dort auch verschiedene Veranstaltungen angeboten, wie Kochkurse, Lesungen, Kräuterwanderungen und vieles mehr.

Ich habe in den London Calling Posts ja nun schon oft geschrieben, dass Ihr Euch diesen oder jenen Ort unbeding anschauen müsst wenn Ihr in London seid. Die Petersham Nurseries müsst Ihr Euch aber wirklich uuuuuuuuuuuuuuuuuuunnnnnnnnnnnnnnnnnnnbedingt anschauen.

Muss ich erwähnen, dass ich natürlich unzählige Tütchen mit Samen für den Feld-Versuch 2015 gekauft habe?

Die Petersham Nurseries erreicht man gut mit der U-Bahn (District Line) oder British Rail. Man fährt bis Richmond, geht runter an die Themse und an ihr entlang Richtung Kingston upon Themse bis zur Petersham Meadow, überquert die Petersham Meadow, geht noch ein kleines Stück über einen schmalen Fußweg und biegt, wenn man den Fahrtweg erreicht, nach rechts ab. Schon sieht man den Eingang.

















Und da wir ja heute schon im Küchengarten waren, hat auch einmal wieder

die Feld-Küche geöffnet.

Heute gibt es





Was man braucht

1 kleinen Kopf Rotkohl
2 gekochte Rote Bete
1 Granatapfel
frisch gepressten Saft 1 Orange
1 Zwiebel
2 EL Balsamico-Essig
1 EL Butter
1 EL Zucker
Olivenöl
Salz
Pfeffer
frischen Ziegenkäse

Wie man es macht

Äußere Blätter vom Rotkohl entfernen. Rotkohl halbieren, harten Strunk herausschneiden, aber nur soweit, dass die Blätter noch zusammenhalten. 

Rotkohl auf einem Gemüsehobel fein reiben. Saft der Orange und den Balsamico-Essig darübergeben und für 15 Minuten ziehen lassen.

Zwiebel schälen und in Ringe schneiden. Rote Bete in Würfel schneiden. Butter in einer Pfanne zerlassen, Rote Bete dazugeben und kurz anbraten. Die Zwiebelringe in die Pfanne geben und weich dünsten. Zucker über die Rote Bete und die Zwiebeln geben und 5 Minuten karamellisieren. Etwas abkühlen lassen. 

Olivenöl, Salz und Pfeffer zum Rotkohl geben und abschmecken. Rote Bete und Zwiebel dazugeben und nochmals abschmecken. 

Granatapfel halbieren und zunächst die eine, dann die andere Hälfte über eine Schüssel halten und die Kerne dadurch auslösen, dass man mit einem Löffel kräftig auf die Schale des Granatapfels klopft. Achtung! Es spritzt gar wunderbar!

Granatapfelkerne und Ziegenkäse über den Rotkrautsalat geben. 

Schon fertig!






Euch allen ein schönes Wochenende !

Schaut unbedingt am Montag wieder vorbei!

Wir verkünden Neuigkeiten!