Die Feld-Früchte

 

Auf diese Seite berichten wir darüber, wer unsere Feldfrüchte sind und wie man sie behandeln soll, wann wir sie gesät oder gesetzt haben, wann wir den ersten Keim gesehen haben, wie sie gewachsen sind und irgendwann auch darüber, wann wir sie geerntet haben.
  

Die Feldfrüchte von A-Z

Brokkoli

Der Brokkoli ist eine mit dem Blumenkohl eng verwandte Gemüsepflanze.

Der Brokkoli stammt ursprünglich aus Asien und war in Europa zunächst nur in Italien bekannt. Im 16. Jahrhundert gelangte er durch Caterina de´ Medici nach Frankreich und England, wo er als italienischer Spargel bekannt wurde. 

Die gängigste Anbaumethode ist das Setzen von Jungpflanzen. Gepflanzt werden kann ab Ende März bis Anfang Juli. Direktsaat ist ab Mitte April bis Ende Juni möglich. Pflanzabstände 40 - 50 cm. Nach dem Pflanzen gut angießen. Brokkoli ist recht durstig, eine gute Wasserversorgung ist wichtig. 3 - 4 Wochen nach dem Pflanzen anhäufeln. Brokkoli einen hohen Nährstoffbedarf. Geerntet werden kann der Brokkoli nach 7 - 10 Wochen, ab Juni bis Anfang November. 

Brokkoli ist reich an Mineralien wie Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Zink und Natrium sowie an den Vitaminen B1, B2, B6, E, Vitamin C und Carotin.

Wir haben unseren Brokkoli als Setzlinge am 12. April 2014 gesetzt. Am 18. April 2014 waren nach einer Woche mit noch einmal kalten Nächten (bis -1°C) die Blätter der Setzlinge verschwunden, allerdings zeigten sich die ersten Blätter die ein für den Brokkoli typisches Aussehen hatten.





Erbsen
 
Die Erbse ist eine uralte Kulturpflanze, die aus Kleinasien stammt. Es gibt archäologische Funde, die belegen, dass schon etwa 8000 v. Chr. Erbsen angebaut wurden. Die Erbse ist einjährige Pflanze, deren Wurzel bis einen Meter tief reicht und deren Stängel einen halben bis zwei Meter lang werden.

Erbsen kann man ab Mitte März bis Mitte April aussäen. Erbsen mögen tiefgründigen und mit ausreichend Humus versetzten Boden. Staunässe mögen die Erbsen gar nicht. Erbsen sind recht robust und vertragen gemäßigte Witterungseinflüsse daher gut. Erbsen können sowohl an sonnigen Plätzen aber auch im Halbschatten angebaut werden.
 
Da die Stängel sehr lang werden, muss man mit der Aussaat eine Kletter- und Rankhilfe aufstellen.  Die Reihen sollten einen Abstand von gut 40 cm haben. Die einzelnen Saatkörner innerhalb einer Reihe sollten einen Abstand von 5 cm haben. Die Saatkörner werden nur minimal in der Erde versenkt und gut festgedrückt. Wenn die Pflänzchen eine Höhe von 10 cm erreicht haben, kann man etwas Erde anhäufeln, um die Standfestigkeit zu erhöhen.

Die Erbsen stellen keine hohen Anforderungen. Sie mögen es wie alle Pflanzen, wenn man die Erde immer mal wieder auflockert, da so der Ausbreitung von Unkraut vorgebeugt wird.

Erbsen enthalten Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B3, Vitamin C, Vitamin E, Kalium, Karotin, Magnesium, Lezithin, Pflanzenzucker, Saponine und Zink.

Wir haben Zucker- und Palerbsen Ende April ausgesät. Nach ungefähr 3 Wochen haben sich die ersten Blätter gezeigt. Die Aussaat ist recht ungleichmäßig aufgegangen. Die Erbsen wachsen gut.



Fenchel

Fenchel ist eine alte zweijährige Kulturpflanze, die aus dem Mittelmeerraum stammt. Fenchel benötigt daher einen wärmebegünstigten Standort mit mäßig trockenem, nährstoff- und basenreichem Lehm- oder Lössboden.

Wer Fenchel anbaut, muss sich entscheiden, ob er den Fenchel als Gemüse oder lediglich die Fenchelsamen verwenden möchte. Es gibt Sorten die große Knollen bilden und daher als Gemüse abgebaut werden. Andere Sorten haben viele Blüten und dienen daher eher für die Samenproduktion. 

Fenchelsamen sät am besten direkt aus. Beim Fenchel, der als Gemüse genossen werden soll, kann von April bis Ende Juni ausgesät werden. Will man die Samen ernten kann er von April bis Ende August ausgesät werden. 
Für die Aussaat zieht man lange Rillen mit einer Tiefe in doppelter Samenstärke, streut die Samen dünn hinein und bedeckt sie mit Erde. Direkt nach der Aussaat angießen. In den folgenden Wochen das Beet immer etwas feucht halten. 

Will man Gemüsefenchel ernten, sollte man die Reihen etwas ausdünnen, damit jede Pflanze genügend Platz für die Ausbildung einer Knolle hat. Abstand zwischen den Pflanzen etwa 20 Zentimeter.

Fenchel enthält zahlreiche ätherische Öle, Kieselsäure, Mineralsalze, Stärke, Vitamin A, B und C.

Wir haben unseren Fenchel Anfang April ausgesät, was wohl zu früh war. Bis Anfang Mai war noch kein Keim zusehen. Wir werden daher am 10. Mai noch einmal säen. 

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